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Grandioses Saisonfinale an der Gaula und vielversprechende Vorzeichen für die Saison 2019 06.09.2018
So schwierig die Fischerei im Juni und Juli unter historischen Niedrigwasserbedingungen zeitweise auch war, um so grandioser wurde das Saisonfinale. Der August war deutlich kälter und feuchter als wir es sonst gewohnt sind. Immer dann, wenn der Wasserstand gerade wieder auf einen etwas niedrigeren Stand gesunken war, kam auch schon der nächste Regen und bescherte uns neues Wasser. Es ist nicht übertrieben, von echten Top-Bedingungen im August zu sprechen.


Beeindruckende Schwanzwurzel. Die Fische im August waren zum Teil sehr groß!

Das Wasser war in den letzten 3 Wochen der Saison meist durchgehend hoch und das führte zu einer sehr guten Augustfischerei. Die Fische bewegten sich wieder im Fluss und neue Lachse stiegen aus dem Fjord in die Gaula auf. Wir haben schon lange nicht mehr so viele frische, silberblanke Lachse im August gesehen, wie in diesem Jahr und da sprechen wir nicht nur von Grilsen sondern auch von Traumfischen von 100 cm Länge und mehr!


Ein frischer, silberblanker Augustlachs von ca. 6,5 kg vom Beat BS2.

David Williams aus den USA befischte in der ersten Augustwoche die NFC Strecken und obwohl er relativ unerfahren war, was das Lachsfischen angeht, landete er während seiner Woche drei Lachse. Zwei kleinere Grilse an der unteren Gaula und ein richtig schönes Weibchen von ca. 6,5 kg am Lodge Pool.


David und Guide Hernan mit Davids Lachs von ca. 6,35 kg vom Lodge Pool.

Wie auf dem Bild zu sehen ist, war das Wasser zu diesem Zeitpunkt schon kräftig gestiegen und die Gaula zeigte sich nach einem langen, trockenen Sommer von ihrer wilden Seite.

Auch Anna Lunde gelang es, einen schönen Lachs am Beat C2 zu landen. Sie schätzte den Fisch auf ca. 9 kg. Nach einem schnellen Foto setzte sie den Fisch schonend wieder zurück.


Anna Lunde mit Ihrem Lachs von ca. 9 kg vom Beat C2.

Auch Andreas Grass aus Deutschland, der sich nach einer schwierigen Fischerei früher in der Saison, noch mal auf dem Weg an die Gaula machte wurde dieses Mal für seinen Einsatz belohnt. Obwohl er nur 4 Tage Zeit hatte, landete er 9 Lachse! Den ersten Lachs fing er gleich am Morgen nach seiner Ankunft am Beat BS2. Als der Wasserstand am Gaulfossen immer noch bei fast 700m³/Sekunde lag, befischte er den oberen Teil des BS 2 Pools und hakte schon nach wenigen Würfen den ersten Lachs.


Hohes, braunes Wasser, das bis weit in die Bäume steht und ein Waten fast unmöglich macht. Ist die Situation wirklich so aussichtslos wie sie aussieht?


Nein definitiv nicht, denn schon nach wenigen Würfen hakt Andreas den ersten Lachs.


Die Belohnung für eine lange Anreise, ein schöner Lachs von ca. 8,5 kg.


Andreas setzte das Weibchen nach einem schnellen Foto schonend wieder zurück.

Den größten Fisch konnte Andreas im Beat C2 landen. Das noch nicht so stark eingefärbte Weibchen war 97 cm lang und wog ca. 10kg.


Andreas mit einem großen Lachsweibchen von 97 cm Länge vom Beat C2.

Auch Thies konnte zwei schöne Fische landen. Zum einen landete er ein eingefärbtes Weibchen von 103 cm im Beat C1 und am Tag darauf fing er ein fast blankes Männchen von 102 cm am Beat BS1.


Thies beim Zurücksetzen seines Weibchens von 103 cm vom Beat C1.


Thies setzte auch das Männchen von 102 cm vom Beat BS1 schonend zurück.

Auch Kristoffer Lokken gelang es einen echten Traumfisch am Beat C2 zu landen. Er setzte das Männchen von 110 cm ebenfalls schonend wieder zurück.


Kristoffer mit seinem Lachs von 110 cm vom Beat C2.

Es waren aber auch die richtig großen eingefärbten Fische, die schon früh in der Saison in die Gaula aufgestiegen waren, die sich jetzt noch mal bewegten und immer mal wieder die Fliege nahmen. Die drei größten Fische der Saison an den NFC Strecken, wurden innerhalb der letzten Saisonwoche gefangen! Den Anfang machte Daniel Stephan, der das hohe Wasser von fast 400 m³/Sekunde am Gaulfossen nutzte um nach der Arbeit in der Lodge noch eine Runde im Beat A1 zu fischen. Im unteren Teil des Pools bekam er einen harten Biss, der aber nach dem Anheben der Rute sich nicht großartig bewegte. Thies befischte gerade den oberen Teil des Pools und eilte schnell mit einem Kescher herbei. Aber er hätte sich nicht so beeilen müssen, denn was jetzt passierte könnte man als Tauziehen bezeichnen. Wenn Daniel gerade wieder ein-zwei Meter Schnur gewonnen hatte, drehte der Fisch um und nahm wieder Schnur. Nach einiger Zeit sah Thies den Fisch dann das erste Mal vor sich im Wasser und wusste, dass dieser Drill wohl noch lange nicht entschieden war - er sollte recht behalten. Nur kurze Zeit später verließ der Fisch den Pool durch den Seitenarm und es blieb Daniel und Thies nichts anderes übrig als dem Fisch den langen Weg fast bis zum Maela Rock zu folgen. Als der große Lachsmilchner dann endlich im Kescher war, trauten die beiden ihren Augen nicht. Das Maßband zeigte beeindruckende 120 cm Länge und Daniel schätzte das Gewicht auf ca. 18,5 kg. Ein Fisch für den sich die kleine Schwimmeinlage definitiv gelohnt hatte! Daniel setzte den Fisch nach einem schnellen Foto schonend wieder zurück.


Daniel mit seinem

Auch Thies wurde für seinen Einsatz belohnt und landete zuerst einen frischen Lachs mit Meerläusen von ca. 7 kg und etwas später fing er noch ein Weibchen von ca. 9 kg.


Thies mit seinem frischen Lachs, noch mit Meerläusen, vom Beat A1.


Thies mit seinem Weibchen von ca. 9 kg, das er ebenfalls am Beat A1 landen konnte.

Den nächsten richtig großen Fisch landete dann Erlend Granoien am Lodge Pool. Er fischte zusammen mit einem Freund. Erlend bekam schon ganz oben im Pool einen harten Biss, der sich sehr komisch verhielt. Es schien ein bisschen so, als hätte der Fisch überhaupt nicht realisiert, dass er gehakt wurde. Nach einem relativ kurzen Drill konnte Erlend dann seinen bis jetzt größten Lachs landen. Es war ein richtig kräftiges Männchen von 112 cm und ca. 14 kg. Auch Erlend setzte seinen Fisch nach einem schnellen Foto schonend wieder zurück.


Erlend Granoien mit seinem Lachs von 112 cm Länge und ca. 14 kg Gewicht vom Lodge Pool.

Auch Nic Schwerdtfeger konnte während der letzten Tage der Saison einige schöne Fische landen. Neben 3 Lachsen zwischen 7,5 und 8 kg im Beat E7 bzw. E7A fing er auch diesen Fisch von 80 cm im Beat A1.


Nic mit seinem Fisch vom Beat A1.

Auch Simon Kitcher fing einige schöne Fische bis 8,5 kg und verlor leider einen richtig großen Lachs im Beat E1A. Simon schätzte den Fisch auf weit über einen Meter. Als kleine Entschädigung landete er dann dieses Weibchen von ca. 6,5 kg am Beat E2.


Simon mit seinem Weibchen vom Beat E2.

Den letzten Fisch der Saison an den NFC Strecken fing Thies Reimers am Beat G1. Nach einem sehr spannenden Drill, bei dem schon im ersten Moment klar war, dass es kein kleiner Fisch sein konnte, der da die Fliege genommen hatte, landete Thies ein großes Weibchen von 114 cm. Leider war er komplett alleine und so gibt es keine richtig guten Bilder. Thies setzte den Fisch nach einem schnellen Foto schnellstmöglich wieder zurück.


Der letzte Fisch der Saison an den NFC Strecken, ein schönes Weibchen von 114 cm.

Das aktuelle Endergebnis (Stand 05.09.2018) für die Gaula beträgt 25.616 kg (24.726 kg 2017) bei 5.499 (5.095 2017) gelandeten Lachsen. Dies wird aber mit großer Wahrscheinlichkeit noch nicht das Endergebnis sein, denn viele Fische werden erfahrungsgemäß später noch nachgemeldet. Der Fang teilt sich auf in 1.836 Grilse unter 3 kg mit einem Gesamtgewicht von 3.127 kg, 2.518 mittelgroße Lachse (zwischen 3 und 7 kg) mit einem Gesamtgewicht von 12.512 kg und 1145 Großlachse (über 7 kg) mit einem Gesamtgewicht von 9.976 kg. Im Vergleich zum Jahr 2017 sind es zwar ein bisschen weniger Grilse und Großlachse, allerdings stieg die Zahl der mittelgroßen Lachse um 815 gemeldete Fische an!

Die Aussichten für die Saison 2019 sehen also (auf Grundlage der Fangzahlen 2018) sehr gut aus. Der starke Anstieg des Anteils von mittelgroßen Lachsen am Gesamtfang sollte eine gute Grundlage dafür bieten, dass wir im nächsten Jahr mit einem sehr guten Aufstieg von Großlachsen (über 7 kg) rechnen können.

Trotz der schwierigen Bedingungen in der Saison 2018 ist die Buchungslage für die Saison 2019 sehr gut und für die "Prime Time" Wochen sind nur noch wenige Plätze verfügbar. Wenn Sie in der nächsten Saison an der Gaula fischen möchten, dann ist es jetzt an der Zeit, sich eine der begehrten Ruten zu sichern. Für ein konkretes Angebot kontaktieren Sie uns bitte einfach per Email unter info@internationalflyfishersclub oder telefonisch unter 0049 (0) 40 589 23 02.

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