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Schwierige Fischerei durch hohe Wasserstemperatur und vorübergehende Schließung der Fischerei an der Gaula 30.07.2019
Nach dem kältesten Start in den Monat Juli seit 1902 in Teilen unserer Region Tröndelag kam ein erstaunlicher Umschwung auf sehr warmes Wetter. Inzwischen hat die Hitzewelle in Europa auch die Gaula fest im Griff. Auch wenn der Wasserstand noch bei 21 m³/Sekunde am Gaulfossen liegt, ist die Wassertemperatur schon auf über 20 Grad gestiegen. Dies hat die Flussverwaltung dazu bewegt, die Fischerei an der Gaula ab Freitag, den 26. Juli, um 12 Uhr zu stoppen. Sobald die Wassertemperatur wieder sinkt, geht die Fischerei an der Gaula aber weiter.


Juliens Fisch vom Beat E1A.

Ein Fischereistopp dieser Art ist eine sehr seltene Maßnahme, wir halten Sie diesbezüglich auf dem Laufenden.
Sehr erstaunlich ist, dass trotz der hohen Wassertemperatur und dem relativ niedrigen Wasserstand immer noch eine gute Anzahl von frischen Fischen in die Gaula aufsteigt. Unter schwierigen Bedingungen infolge warmen Wetters sind es insbesondere die E Beat in der unteren Gaula, die die meisten Fische produzieren. Hier eine kurze Übersicht der Fänge vor der Schließung.
Den ersten Fisch nach unserem letzten Update fing Julien Sindou am Beat E1A. Sein frischer Lachs wog ca. 3,5 kg und wurde nach einem schnellen Foto schonend wieder zurückgesetzt.

Auch Andre Scholz ist zurück an der Gaula und landete seinen ersten Lachs am Beat G1. Auch sein Fisch war frisch und wog ca. 3,5 kg. Andre setzte seinen Fisch schonend wieder zurück.

Karl-Peter Ingber war am Beat E1A erfolgreich und konnte nach einem spannenden Drill einen schönen Lachs von 94 cm landen. Nach einem schnellen Foto setzte er seinen Fisch ebenfalls schonend wieder zurück.


Karl-Peter Ingber mit seinem Lachs von 94 cm vom Beat E1A.

Einen echten Ausnahmefisch landete Andre Scholz an der Bua. Es war eine perfekte Meerforelle von genau 70 cm, die seine Fliege nahm. Der Fisch wurde selbstverständlich nach einem schnellen Foto schonend wieder zurückgesetzt.


Andres Meerforelle von ca. 70 cm aus der Bua.

Auch Bob Colson landete einen schönen Lachs im Beat E2. Nach einem spannenden Drill, in dem sich seine Fliegenschnur hinter ein paar Steinen im Beat E3 verfing, landete er einen Lachs von 90 cm. Nach einem schnellen Foto setzte er den Fisch schonend wieder zurück.


Thies beim vermessen von Bobs Fisch.

Aleksandr Gyurdzhan landete einen schönen Lachs von 79 cm an der Bua. Auch er setzte seinen Fisch nach einem schnellen Foto schonend wieder zurück.


Aleksandr Gyurdzhan und Nick mit Aleksandrs Fisch von der Bua.

Auch Earl Tester, der für 3 Tage an den NFC Strecken fischte, erlebte eine gute Fischerei. Er hakte 3 Fische, konnte aber leider nur einen Fisch landen. Die anderen beiden Fische gingen leider im Drill verloren. Seinen Fisch von 74 cm vom Beat M2 setzte Earl nach einem schnellen Foto schonend wieder zurück.


Earl Tester im Drill mit seinem Lachs vom Beat M2.


Earl mit seinem Lachs vom Beat M2.

Andre Scholz konnte noch zwei weitere Lachse landen. Einen schönen Fisch von 89 cm und ca. 7 kg am Beat E1 und einen Grilse von ca. 2,5 kg am Beat G1. Beide Fische setzte er schonend wieder zurück.


Andre Scholz mit seinem Fisch vom Beat E1.

Einen echten Traumfisch erwischte Alan Cochran am Beat E1a. In seiner ersten Session landete er einen silberblanken Lachs von 99 cm. Nach einem schnellen Foto setzte auch er seinen Fisch schonend wieder zurück.


Alan Cochran mit seinem Lachs von 99 cm vom Beat E1A.

Der norwegische Wetterbericht sagt für Stören noch 4 weitere Tage mit über 30 Grad vorher. Danach sollen die Temperaturen aber auf um die 20 Grad sinken. Wir halten Sie auf dieser Webseite auf dem Laufenden und veröffentlichen es hier, sobald wir wissen wann die Fischerei an der Gaula weitergehen kann. Im letzten Jahr kam der Regen schneller als erwartet und umgehend erlebten wir eine sensationelle Fischerei. Die Chance, das sich dies in Kürze wiederholt, stehen nicht schlecht. Von den Forschungsnetzen wurde in der letzten Meldung ein verbessertes Fangergebnis von in den Trondheimfjord hineinwandernden Lachsen gemeldet. Es könnte sich also lohnen, unsere Webseite, bzw. das Wetter zu beobachten und dann kurzfristig an die Gaula zu kommen.
Es sind im August noch einige wenige Ruten frei. Wenn Sie Interesse an der Fischerei an der Gaula haben, dann können Sie uns jederzeit sehr gerne per Email: raguse@t-online.de oder auch telefonisch unter der 0049 (0) 172-4266036 kontaktieren.

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