Die Saison 2020 an der Gaula
Extrem schwieriger Saisonstart an der Gaula 10.06.2020
Auch wenn ein Reisen nach Norwegen im Moment noch nicht möglich ist und ab dem 15.6. zunächst einmal nur Touristen aus Dänemark nach Norwegen einreisen dürfen, begann die Lachssaison an vielen norwegischen Flüssen wie gewohnt am 1. Juni. Natürlich verfolgten wir die Situation auch während der Covid 19 Zeit und uns war klar, dass der Saisonstart an der Gaula dieses Jahr alles andere als normal verlaufen würde. Zum einen waren es nur Norweger, die am 1. Juni fischen konnten und zum anderen lag in den Bergen so viel Schnee wie schon lange nicht mehr.


Der Beat A1 vom NFC bei ca. 700 m³ am Gaulfossen

Die norwegischen Medien sprachen von einer Schneemenge die zum Teil um 300 % höher war als in normalen Jahren. Dies lag zum einen daran, dass auch der Winter in Norwegen nicht besonders kalt war und es dadurch vermehrt schneite. Zum anderen gab es selbst Ende April / Anfang Mai auch noch Neuschnee in tieferen Lagen, wo es bei uns in Deutschland schon lange der Frühling mit Temperaturen um 20 Grad eingekehrt war. Bis Mitte Mai gab es an der Gaula quasi keine richtige Schneeschmelze mit der dazugehörigen Frühjahrsflut. Erst am 21. Mai stieg die Gaula auf über 100 m³ am Gaulfossen an. Zum Saisonstart um Mitternacht am 1. Juni waren es dann 746 m³ pro Sekunde am Gaulfossen. Dieser Wasserstand machte die Fischerei an den meisten Strecken unmöglich. In der kompletten Woche pendelte der Wasserstand meistens zwischen 700 und 800 m³ pro Sekunde am Gaulfossen. Der bis jetzt höchste Wasserstand wurde 7. Juni um 12 Uhr erreicht, jetzt führte die Gaula 912 m³ pro Sekunde am Gaulfossen. In den sozialen Medien kam immer mal wieder die Frage auf ob vielleicht die Fangstatistik, die online einzusehen ist defekt sei. Dies war leider nicht der Fall. Aufgrund des sehr hohen und extrem trüben Wassers wurden am 1. Juni nur zwei Lachse am gesamten Fluss gefangen. Bis zum 07. Juni waren es insgesamt 5 Lachse.


Kaum wieder zu erkennen. Der Beat B1 bei ca. 900 m³.

Natürlich gibt es in so schwierigen Zeiten aber auch etwas positives zu sagen. Zum einen war der Befischungsdruck in den letzten Tagen extrem gering und die Fänge in den Forschungsnetzten im äußeren Trondheimfjord sehen vielversprechend aus. Es sind eine gute Anzahl von Mittelgroßen- und Großlachsen auf dem Weg in die Flüsse. Außerdem ist seit vorgestern eine Kaltfront in Norwegen eingekehrt und der Fluss sinkt kontinuierlich. Es könnte gut sein, dass die Fischerei am Dienstag/Mittwoch an der Gaula deutlich besser werden wird. Danach sind aber auch wieder einige sehr warme Tage in der Wettervorhersage, was den Fluss wieder ansteigen lassen wird. Das hängt aber davon ab wie viel Schnee noch in den Bergen übrig ist und genau da sind wir bei einer weiteren guten Nachricht. Sollte die norwegische Regierung sich dazu entscheiden die Grenzen wieder zu öffnen, dann sollten wir noch über längere Zeit sehr gute Bedingungen vorfinden.

Wir behalten die Bedingungen für Sie in den nächsten Tagen im Auge und werden Sie auch hier über mögliche Grenzöffnungen umgehend informieren.

Ihr Team vom International Flyfishers Club.

Weiterhin schwierige Bedingungen an der Gaula aber die ersten Fische wurden an den NFC Strecken gefangen 17.06.2020
Viele von Ihnen wundern sich, weshalb wir immer noch keine Bilder von Fängen veröffentlicht haben. Dies liegt natürlich in erster Linie daran, dass die meisten Gäste normalerweise aus dem Ausland einreisen und dies war ja bisher wegen Covid 19 nicht möglich.


Alex mit dem ersten Lachs der Saison von den NFC Strecken.

Leider ist es jedoch auch so, dass das lange anhaltende Hochwasser mit bis zu 900 Kubikmeter pro Sekunde am Gaulfossen einige Lehmfelder freigelegt hat und dadurch das Wasser in der unteren Gaula extrem eingetrübt ist. Die Sichtweite lag oftmals nur bei 15-20 cm und machte ein Fischen an den E Beats leider nahezu unmöglich. In Lundamo am Beat L1 ist das Wasser zwar auch eingetrübt, allerdings ist die Sichtweite hier bedeutend besser. So konnte Manfred Raguse am 12. Juni dort einen großen Fisch haken, verlor diesen aber nach ca. 5 Minuten Drillzeit. Gestern war der Wasserstand dann endlich niedrig genug und die ersten beiden NFC Fische wurden am Beat L1 gelandet.

Den ersten Fisch der Saison an den NFC Strecken konnte Alexander Barsikow nach einem spannenden Drill im schnellen Wasser landen. Sein Lachs von 81 cm und ca. 5,0 kg nahm im oberen Bereich des Kanals seine rote Fliege. Nach einem schnellen Foto setzte Alex den Fisch schonend wieder zurück.


Frischer kann ein Lachs nicht sein.


Alex setzte seinen Fisch schonend wieder zurück.

Kurze Zeit später konnte auch Thies seinen ersten Lachs der Saison im oberen Bereich vom Beat L1 haken. Sein Fisch entschied sich dazu den Pool zu verlassen und so konnte der Fisch erst im darunter liegenden Beat gelandet werden. Dieser Fisch, ein schöner frisch aufgestiegener Milchner war 97 cm lang und wog ca. 9 kg. Auch Thies setzte seinen Fisch nach einem schnellen Foto schonend wieder zurück.


Ein weiterer schöner Fisch vom Beat L1.

Die Wassertemperatur ist jetzt deutlich auf über 10°C angestiegen und wir sehen die ersten Fische an der Oberfläche. Die nächsten Tage werden noch mal ungewöhnlich warm mit Temperaturen von bis zu 30 Grad. Dies wird den Fluss noch mal etwas ansteigen lassen, aber es sieht so aus als wenn ein Großteil des Schnees schon geschmolzen ist. Sobald die Temperaturen, wie ab kommenden Montag erwartet, wieder sinken werden, sollte auch der Wasserstand deutlich sinken. Dies führt dann hoffentlich dazu, dass das Wasser in Kval wieder aufklart und das auch die Fische in absehbarer Zeit endlich den Gaulfossen passieren können.

An der Gaula wurden auch schon ein paar große Fische gelandet. Der größte bis jetzt gelandete Fisch wog 21,2 kg und wurde in der unteren Gaula auf Wurm gefangen. Außerdem wurde ein Lachs von 17 kg am Gaulfossen auf Fliege gelandet. Es sind also auch einige große Fische im Fluss. Insgesamt wurden bisher 325 Lachse gefangen mit einem Gesamtgewicht von 2.539 kg. 47% wurden mit der Fliege, 42% mit dem Wurm, 7% mit dem Blinker, 2% mit dem Wobbler gefangen. Zurückgesetzt wurden 45% der gefangenen Fische.


Die Wasserfarbe in den letzten Tagen an der unteren Gaula. Leider immer noch zu trübe für eine erfolgreiche Fischerei mit der Fliege.

Außerdem gibt es einige Neuigkeiten zur Einreise für Touristen nach Norwegen, auch wenn diese im Moment noch nicht wirklich erfreulich sind. Die norwegischen Regierung hat beschlossen, dass ab dem 15. Juni Touristen aus Dänemark und Finnland wieder nach Norwegen einreisen dürfen. Aus Schweden dürfen nur Touristen einreisen, die von der Insel Gotland kommen. Im Moment sieht es so aus, als wenn der 20. Juli der früheste Termin sein könnte an dem genauere Informationen darüber vorliegen können, ob und wann Touristen aus Deutschland nach Norwegen einreisen dürfen. Wir hoffen, dass hierzu in 14 Tagen weitere Informationen von der norwegischen Regierung kommen.

Wir halten Sie hier auf dem Laufenden und werden Sie weiter über die aktuelle Situation informieren. Wenn Sie Lust haben, noch in dieser Saison an die Gaula zu kommen, lassen Sie es uns bitte vorsorglich wissen. Aufgrund der zahlreichen Umlegungen wegen Covid-19 werden wir wahrscheinlich genügend Plätze frei haben. Nehmen Sie in diesem Fall bitte unverbindlich mit uns Kontakt auf, am besten per E-Mail info@internationalflyfishersclub.com oder Tel. 0172-4266036.

Ihr Team vom International Flyfishers Club.

Deutlich bessere Fischerei und die Fische haben endlich den Gaulfossen passiert 01.07.2020
In den vergangenen Wochen war das Wetter an der Gaula von sehr warmen Temperaturen und strahlender Sonne geprägt. Das Thermometer stieg zum Teil auf über 30 Grad, was für Norwegen im Juni absolut ungewöhnlich ist.


Jimmy Jakobsen mit seinem Lach von ca. 2,2 kg vom Beat E2.

Diese Hitzewelle verursachte ein intensives Abschmelzen der Schneereserven auf den Bergen und führte dazu, dass der Wasserstand über drei Wochen sehr hoch war. Am frühen Nachmittag brachte die Schneeschmelze die Gaula zum Ansteigen und während der Nacht begann sie infolge reduzierte Temperaturen wieder zu fallen, ein alltägliches Yoyo-Erlebnis. Es ist unglaublich, wie ein natürlicher, nicht zur Elektrizitätsgewinnung ausgebauter Fluss in der Wasserführung variiert. Während der Ostertage führte der Gaulfossen noch 40 m³/Sek. in der ersten Junihälfte wurden fast 1000 m³/Sek. erreicht. Die Fischerei wurde dadurch nicht einfacher, denn die untere Gaula blieb weiterhin extrem eingetrübt und war über lange Zeit nahezu unfischbar. Je nach dem wie das Wasser sich an der Brücke in Kval mischte, gab es aber gerade bei einem etwas höheren Wasserstand immer noch die Chance einen Fisch zu fangen. Dies bewies zum Beispiel Jimmy Jacobsen mit seinem Grilse von ca. 60 cm vom Beat E2.


Am 23. Juni sank der Wasserstand an der Gaula dann so weit, dass die Lachse den Gaulfossen endlich passieren konnten. Es dauerte nur knapp 24 Stunden bis Thies den ersten Lachs oberhalb des Gaulfossens am Beat B1 landen konnte. Sein Fisch war 92 cm lang und wog ca. 7,5 kg. Nur wenige Minuten nach dem Thies diesen Lachs zurück gesetzt hatte biss schon ein zweiter Fisch, den Thies nach einem spannenden Drill landen konnte. Dieser Fisch war 93 cm lang und wog 6,8 kg.


Thies mit dem ersten Fisch oberhalb des Gaulfossens vom Beat B1.

Auch Daniel Stephan konnte seinen ersten Fisch der Saison am Beat A1 landen. Sein Fisch war 81 cm lang und wog ca. 5 kg. Auch Alex Basikow konnte seinen nächsten Fisch von 90 cm und 6, kg am Beat BS2 landen.


Alex mit seinem Lachs von 90 cm vom Beat BS2.

Auch Daniel Stephan fing am Abend noch einen weiteren Fisch am Beat A1. Diesmal war es ein Weibchen von 97 cm und ca. 9 kg, das Daniel einen spannenden Drill lieferte. Nach einem schnellen Foto setzte Daniel den Fisch schonend wieder zurück.


Ein weiterer schöner Fisch von 97 cm für Daniel vom Beat A1.

Auch Thies konnte einen weiteren Fisch am Beat BS2 landen. Diesmal war es ein 86 cm langes Weibchen, dass er nach einem schnellen Foto schonend wieder zurück setzte.


Ein weiterer frischer Fisch vom Beat BS2.

Auch Cato Holmengen konnte einen schönen Lachs am Beat BS2 landen. Sein Fisch war 72 cm lang und wog ca. 3,5 kg. Mortan A. Carlsen war ebenfalls am darüber liegenden Beat BS1 erfolgreich und landete einen frischen Lachs von ca. 4 kg. Auch Mortan setzte seinen Fisch schonend wieder zurück.

Am Sonntag war es dann wieder Thies, der einen schönen Lachs von 98 cm und ca. 9,5 kg am Beat C2 auf eine Banana Fly landen konnte. Auch Thies setzte seinen Fisch schonend wieder zurück.


Ein schöner Fisch von 98 cm vom Beat C2.

Truls Pedersen war gerade erst am Sonntag Nachmittag angekommen und schon am frühen Abend konnte er seinen ersten Fisch der Woche am Beat BS2 landen. Sein Fisch war 91 cm lang und wog ca. 8kg. Nach einem schnellen Foto setzte auch er den Fisch schonend wieder zurück.


Truls Pedersen mit seinem ersten Fisch der Woche vom Beat BS2.

Auch Petter Geelmyeden war an seinem ersten Tag gleich erfolgreich und konnte zwei schöne Lachse landen. Den ersten Fisch von 66 cm und ca. 2,5 kg landete er am Beat B2 und am nächsten Nachmittag fing er einen weiteren Lachs von 98 cm und ca. 9,3 kg am Beat B1. Petter setzte beide Fische schonend wieder zurück.


Petter Geelmyeden mit seinem zweiten Fisch der Woche vom Beat B1.

Auch Joachim Stromsnes war direkt erfolgreich und landete einen schönen Fisch von 105 cm und ca. 11,5 kg am Beat BS1. Auch er setze seinen Fisch nach einem schnellen Foto schonend wieder zurück.


Joachim Stromsnes mit seinem makellosen Fisch von 105 cm vom Beat BS1.

Die Wassertemperatur war zeitweise schon auf 18,5 Grad angestiegen ist aber durch deutlich niedrigere Temperaturen und vereinzelte Regenschauer in den letzten Stunden wieder auf 14,1°C abgekühlt. Die Wettervorhersage für die kommenden 10 Tage sieht sehr vielversprechend aus. Die Temperaturen bleiben relativ niedrig und auch die Sonne soll in den kommenden Tagen deutlich seltener scheinen. Die Bedingungen sind also nun weiterhin sehr gut und wir sollten Ihnen schon bald die nächsten Fänge präsentieren können.

Außerdem sehen die Vorzeichen für die Einreise nach Norwegen jetzt deutlich positiver aus. Die norwegische Regierung wird am 10 Juli bekanntgeben welche Länder ab dem 15. Juli nach Norwegen einreisen dürfen. Wenn sich die Fälle in Deutschland nicht deutlich erhöhen besteht die Chance, dass Sie schon bald wieder an der Gaula fischen können. Sobald wir hierzu Neuigkeiten haben werden wir Sie umgehend informieren. Wenn Sie Interesse haben, noch in dieser Saison an die Gaula zu kommen, kontaktieren Sie uns bitte möglichst bald per E-Mail info@internationalflyfishersclub.com oder Tel. 0049-172-4266036.

Ihr Team vom IFC.

Norwegen öffnet seine Grenzen für Touristen und weiterhin gute Fischerei an der Gaula 31.07.2020
Endlich ist es so weit, Norwegen öffnet ab dem 15.7.2020 seine Grenzen für Touristen aus vielen EU Ländern darunter auch Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien und den Niederlanden. Dazu kommt, dass die fast tropischen Temperaturen in Norwegen jetzt seit ungefähr 14 Tagen vorbei sind und der Fluss hervorragende Bedingungen für die Fischerei mit der Fliege bietet.


Eirik mit seinem Traumfisch von 119,5 cm vom Beat B2.

Bedingt durch immer wieder auftretende Regenschauer und eher niedrige Temperaturen pendelt der Wasserstand im Moment um 100 m³ pro Sekunde im Gaulfossen und sinkt nur langsam. Dazu sind weitere Regenschauer in den kommenden Tagen in der Vorhersage. Auch die Wassertemperatur ist noch nicht zu hoch, sie liegt im Moment zwischen 10 und 13 Grad.

Die doch relativ vielversprechenden Bedingungen führten in den letzten Tagen auch zu einigen sehr guten Fängen. Fehlten in den ersten Wochen der Saison doch eher die großen Fische von weit über 10 kg, scheinen auch sie jetzt den Weg in den Fluss gefunden zu haben, denn in den vergangenen Tagen wurden an den NFC Strecken einige beeindruckende Fische gefangen, darunter auch ein Lachs Weibchen von 119,5 cm und 17 kg aus dem Beat B2.

Auch Mortan Carlsen, der nur für eine Woche kurz nach Hause auf die Färöer Inseln geflogen war fing wieder einige schöne Fische, darunter auch einen Lachs von 111 cm und ca. 13,5 kg am Beat BS1.


Mortan mit seinem Lachs von 111 cm vom Beat BS1.

Außerdem wurde auch ein echter Traumfisch von 112 cm und ca. 14 kg am Bua Bridge Pool gelandet. Neben einigen sehr großen Fischen wurden auch viele Fische zwischen 6 und 10 kg gefangen, aber auch einige Grilse waren unter den Fängen.


Thomas Kroman mit seinem Vater Claus und einem schönen Lachs von ca. 8,5 kg vom Beat A1.

Wie Sie sehen ist die Fischerei an der Gaula im Moment gut und die Wettervorhersage deutet darauf hin, dass auch die kommenden Tage sehr gut werden sollten. In den nächsten Wochen bis zum Ende der Saison am 31. August sind noch ein paar Ruten frei. Wenn Sie also in diesem Jahr noch mal an der Gaula fischen möchten, dann sollten Sie uns jetzt kontaktieren um sich Ihre Rute zu sichern. Zögern Sie dabei nicht zu lange, die noch freien Ruten werden sich in den kommenden Tagen vermutlich relativ schnell füllen.

Wenn Sie Interesse haben, noch in dieser Saison an die Gaula zu kommen, kontaktieren Sie uns bitte möglichst bald per E-Mail info@internationalflyfishersclub.com oder Tel. 0049-172-4266036.

Guter Aufstieg an der Gaula mit besonders zahlreichen Grilsen 31.07.2020
Seit unserem letzten Update hat sich an der Gaula einiges getan. Die Wetterbedingungen sind für die Fischerei erstklassig. Der bis jetzt niedrigste Wasserstand lag bei 50 m3/Sekunde (Gaulfossen) und häufige Regenschauer haben die Gaula immer wieder ansteigen lassen. In der letzten Woche stieg der Fluss kurzzeitig sogar auf 306 m3/ Sekunde am Gaulfossen.


Manfred Raguse mit einem Lachs von 101 cm und ca. 10 kg vom Beat A1.

Die Wettervorhersage für die kommenden Tage ist auch sehr positiv. Die Temperaturen liegen meistens zwischen 14 und 22 Grad. Auch der eine oder andere Regenschauer wird dafür sorgen, dass der Fluss weiterhin den sehr guten Wassertand halten wird. Ein Niedrigwasser wie in den vergangenen Jahren ist im Moment erstmal nicht in Sicht!

Im Moment sind es vermehrt Grilse, die von den Gästen an den NFC Strecken gefangen werden. Es sind aber auch immer wieder einige große Fische dabei. So landete Manfred Raguse einen schönen Lachs von 101 cm und ca. 10 kg im Beat A1. Nach einem schnellen Foto setzte er den Fisch schonend wieder zurück.

Auch Thies konnte einen schönen Lachs von 103 cm und ca. 11,5 kg am Beat B2 landen. Auch er setzte seinen Fisch nach einem schnellen Foto schonend wieder zurück.


Thies fing diesen schönen Lachs von 103 cm am Beat B2.

Dieser Fisch ist ein weiteres Zeichen dafür, dass sich der Beat B2 durch das lange und kräftige Hochwasser im Mai/Juni 2020 deutlich positiv entwickelt hat. Im Beat B2 (Renna) wurden in den letzten Tagen auch immer wieder einige Grilse und mittelgroße Lachse gefangen.

Auch der Beat C2 hat sich im oberen Bereich durch das Hochwasser deutlich positiv entwickelt. Hier gelang es auch Kim Kjetil Groesland einen schönen Lachs von 92 cm und ca. 7 kg zu landen. Kim setzte seinen Fisch nach einem schnellen Foto schonend wieder zurück.


Kim-Kjetil Grøsland mit seinem Lachs von ca. 7 kg vom Beat C2.

Das der Aufstieg von Grilsen in diesem Jahr sehr gut ist stellte Manfred Raguse unter Beweis. Er landete an einem Tag 5 Grilse zwischen 57 und 68 cm (ca. 1,8 bis 3,3 kg). Einen Fisch landete Manfred am Beat C2, die anderen 4 im Beat A1. Alle Fische setzte er schonend wieder zurück.


Manfred Raguse mit einer seiner 4 Grilse vom Beat A1.

Auch Daniel Stephan konnte einige schöne Fische landen. So fing er an einem Tag zuerst einen schönen Lachs von 97 cm und ca. 9 kg am Beat C1. Am Abend landete er dann zwei Grilse von 1,0 kg und 1,8 kg am neuen Bua Beat.


Daniel mit seinem Lachs von 97 cm vom Beat C1.

Jeff Leopold konnte schon kurz nach seiner Ankunft einen schönen Lachs von 92 cm und ca. 7 kg am Beat C2 landen. Jeff setzte den Fisch nach einem schnellen Foto schonend wieder zurück.


Jeff Leopold mit einem Lachs von 92 cm vom Beat C2.

Da Norwegen zum 15. Juli die Grenzen zu vielen europäischen Ländern geöffnet hat, kommen jetzt auch vermehrt Gäste aus dem Ausland an die Gaula. So machte sich unter anderem Juan Salgado auf den Weg und erlebte eine recht gute Fischerei. Neben einigen Grilsen landete er auch diesen frischen und mit Meerläusen versehenen Lachs von 80 cm am Beat BS1. Auch er setzte seinen Fisch nach einem schnellen Foto schonend wieder zurück.


Juan Salgado mit seinem frischen Lachs von 80 cm vom Beat BS1.

Auch Rene Didßun hatte eine erfolgreiche Woche und landete 9 Fische, darunter auch einen Lachs von 90 cm und ca. 7 kg vom Beat A1. Außerdem fing Rene einen Lachs von 72 cm und ca. 4,0 kg und einen Grilse von 61 cm und ca. 2,1 kg am neuen Bua Beat. Rene setzte alle Fische schonend wieder zurück.

Dies ist nur eine kurze Zusammenfassung der Fänge seit unserem letzten Update. Es wurden in allen Beats noch viele weitere Grilse gefangen, die wir hier nicht alle einzeln aufführen möchten.

Der Gesamtfang an der Gaula liegt im Moment bei 24.995 kg verteilt auf 5216 gelandete Fische. Die drei größten an der Gaula gelandeten Fische wogen 23,0 kg, 21,2 kg und 21,0 kg. Die 10 größten Lachse sind alle über 17 kg schwer. Ein Zwischenergebnis, das sich definitiv sehen lassen kann. Bei den gegebenen Verhältnissen ist es höchst wahrscheinlich, dass die Gaula die beste Saison seit Jahren erleben wird.

Eins ist klar, die Bedingungen für den August sehen vielversprechend aus, denn der Wasserstand an der Gaula ist nahezu perfekt und auch eine Schönwetterperiode mit hohen Temperaturen scheint erstmal nicht in Sicht zu sein. Dies ist Ihre Chance in den kommenden Wochen für relativ wenig Geld die exklusive Fischerei an den NFC Strecken einmal kennenzulernen und das bei wirklich erstklassigen Bedingungen.

Preise inkl. Unterkunft: Woche 32= 1.348€, Woche 33 = 1.301€, Woche 34 = 1.208€ und Woche 35 (8 Übernachtungen) = 1.348€. Diese Preise sind umgerechnet per 31.07.2020.
In den nächsten Wochen bis zum Ende der Saison am 31. August sind noch ein paar Ruten frei. Wenn Sie also in diesem Jahr noch mal an der Gaula fischen möchten, dann sollten Sie uns jetzt kontaktieren um sich Ihre Rute zu sichern.

Wenn Sie Interesse haben, noch in dieser Saison an die Gaula zu kommen, kontaktieren Sie uns bitte möglichst bald per E-Mail info@internationalflyfishersclub.com oder Tel. 0049-172-4266036.

Schwieriges Saisonende aber insgesamt eine gute Saison an der Gaula 20.10.2020
Jetzt ist die Saison 2020 an der Gaula auch schon wieder vorbei. Es war eine ungewohnte Situation für alle von uns, denn durch die sehr strengen Reisebeschränkungen der Norweger war eine normale Saison, so wie wir sie kennen, einfach nicht möglich. Selbst als die Norweger zum 15. Juli die Einreise für viele EU-Länder wieder ermöglichten schloss die norwegische Regierung die Grenzen nach und nach wieder, so dass niemand seinen Urlaub wirklich planen konnte.


Eirik Fjelldal mit dem größten Lachs der Saison (119,5 cm und 17 kg) von den NFC Strecken.

Die NFC Lodge blieb die gesamte Saison geschlossen und die Gäste wurden in Landhäusern untergebracht. Durch die deutlich erhöhte Schneemenge und die erst spät einsetzende Frühjahrsflut war die Fischerei in der ersten Saisonwoche praktisch nicht möglich und auch in der zweiten Woche war sie alles andere als einfach. Zusätzlich zum sehr hohen Wasserstand erschwerte das eingetrübte Wasser in der unteren Gaula die Fischerei.
Als die Fische dann in der letzten Juni Woche endlich den Gaulfossen passieren konnten erlebten die Gäste an den NFC Strecken eine erstklassige Fischerei. Auch wenn die ganz großen Fische noch auf sich warten ließen waren viele Lachse zwischen 95 und 98 cm dabei. Dann kamen auch vermehrt mittelgroße Lachse und auch die ersten Grilse in den Fluss, die für weitere Aktion bei den Fischern sorgten. Besonders interessant war hier mit Sicherheit die Fischerei mit dem Riffling Hitch und der Trockenfliege.
Die Fischerei im August gestaltete sich dann deutlich schwieriger. Es kamen nicht mehr so viele frische Fische in den Fluss und auch die alten Fische schienen sich nicht wirklich zu bewegen. Aber selbst jetzt konnte man mit ein bisschen Einsatz eine richtig gute Fischerei erleben. Es galt nur dran zu bleiben und möglichst viel Zeit am Wasser zu verbringen. Dabei ging es weniger darum ununterbrochen zu fischen, sondern vielmehr darum die Fische zu beobachten und den richtigen Moment für ein paar effektive Würfe abzuwarten.
Insgesamt wurden an der Gaula 6692 Lachse mit einem Gesamtgewicht von 29952,16 kg gelandet.
Von den 6692 gefangenen Lachsen waren 1571 über 7 kg, 2006 waren zwischen 3 und 7 kg schwer und 3115 wogen weniger als 3 kg. Der Anteil der Grilse war in diesem Jahr also besonders hoch, dies lässt auf einen guten Aufstieg von Mittelgroßen Lachsen im kommenden Jahr hoffen. Die drei größten Lachse der Saison wogen alle über 20 kg (23,0 kg, 21,2 kg und 21,0 kg). Das Durchschnittsgewicht der 10 größten gefangenen Lachse an der Gaula liegt bei beeindruckenden 18,97 kg!
Am gesamten Fluss wurden 67 % der gefangenen Lachse wieder zurückgesetzt.
Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf die Saison 2021, die hoffentlich wieder „normal“ verlaufen wird. Wenn Sie Interesse an der Fischerei an der Gaula haben, dann sollten Sie sich beeilen. Da der Großteil der Gäste von der Saison 2020 in die Saison 2021 umgebucht wurde, sind zum jetzigen Zeitpunkt schon viele Prime Time Wochen so gut wie ausgebucht. Sie sollten sich bei Interesse also möglichst schnell bei uns melden.
Jetzt zu einer kurzen Zusammenfassung der Fischerei im August:
Die Fischerei war in der ersten Augustwoche relativ gut. Martin Sunde fing gleich 4 schöne Fische an einem Tag. Zuerst landete er zwei Lachse von 98 cm und 95 cm am Beat BS1. Danach befischte er den Beat A1 und landete einen weiteren Fisch von 67 cm. Am Abend entschied sich Martin noch mal an den Beat BS1 zurück zu kehren, was sich schon schnell als richtige Entscheidung herausstellen sollte, denn er konnte einen weiteren Lachs von 76 cm landen.


Einer von drei Fischen, die Martin am Beat BS1 landen konnte.

Auch Lauri Aho und Sami Markus aus Finnland waren erfolgreich. Lauri landete einen Grilse von ca. 2,3 kg am Beat B2 und Sami fing einen Grilse von 2,5 kg am Beat B1. Beide Fische wurden schonend wieder zurückgesetzt. Auch Thies landete einen weiteren Lachs von ca. 3 kg am Beat A1, den er ebenfalls wieder zurücksetzte. Auch Daniel Stephan, Markus Hietala und Sami Markus fingen jeweils einen Grilse an den Beats A1, B1 und B2. Den nächsten großen Fisch fing Sami Markus am Beat A1. Sein Fisch war 95 cm lang und wog ca. 9 kg. Sami setzte den Fisch nach einem schnellen Foto schonend wieder zurück.


Sami Markus mit seinem schönen Lachs von 95 cm vom Beat A1.

Kurz nachdem Sami diesen schönen Fisch zurücksetzte fing er noch einen weiteren Lachs von ca. 3,5 kg, den er ebenfalls zurücksetzte. Auch Lauri Aho konnte einen schönen Fisch von 96 cm und ca. 9 kg am Beat B1 landen. Auch er setzte seinen Fisch schonend wieder zurück.


Lauri mit seinem Fisch von 96 cm und ca. 9 kg vom Beat B1.

Auch Thies fing zwei weitere Fische. Zuerst landete er einen Lachs von 83 cm und ca. 5,5 kg am Beat A2 und am nächsten Morgen landete er einen Lachs von 78 cm und ca. 4,7 kg am Beat C2. Beide Fische setzte Thies schonend wieder zurück.


Ein schöner Fisch von 83 cm und ca. 5,5 kg, den Thies am Beat A2 landen konnte.

Auch Manfred Raguse fing zwei weitere Fische am Beat C2. Zuerst landete er einen Lachs von 66 cm und 2,8 kg und kurze Zeit später einen zweiten Lachs von 89 cm und ca. 7,0 kg. Beide Fische setzte Manfred schonend wieder zurück.


Manfred Raguse mit einem weiteren Lachs mit einer Länge von 89 cm und ca. 7 kg vom Beat C2.

Henrik Mortensen startet in seine neue Woche ebenfalls sehr erfolgreich. Er landete gleich zwei Fische mit der Trockenfliege am Beat C2. Sein erster Fisch war 63 cm und wog ca. 2 kg, der zweite Fisch war dann gleich ein richtig guter Fisch von 100 cm und ca. 10 - und das auf Trockenfliege!


Ein toller Fisch von 100 cm, den Henrik mit der Einhandrute und der Trockenflieg am Beat C2 landen konnte.

Peter Gran fing ebenfalls einen schönen Lachs von 82 cm und ca. 5,5 kg am Beat C2. Auch dieser Fisch nahm eine Fliege von der Oberfläche, dieses Mal war es aber auf den Riffling Hitch, nicht auf Trockenfliege.


Peter Gran mit seinem Lachs von ca. 5,5 kg, den er mit der Rifling Hitch Technik am Beat C2 fangen konnte. Trevor Malloch landete in derselben Session zwei Grilse.


Trevor mit einer seiner zwei Grilse vom Beat C2.

Henrik Mortensen und seine Frau Mette waren ebenfalls am Beat C2 erfolgreich. Henrik landete zuerst einen Lachs von 67 cm und ca. 3 kg und seine Frau Mette landete einen Lachs von 74 cm und ca. 4 kg. Beide Fische wurden schonend wieder zurückgesetzt.


Mette mit Ihrem Lachs von 74 cm vom Beat C2.

Den nächsten Fisch fing dann wieder Henrik Mortensen. Er befischte den Beat C2 mit einer Trockenfliege und der Einhandrute als sich ein großer Fisch vom Grund löste und tatsächlich seine Trockenfliege nahm. Nach einem spannenden Drill konnte Henrik einen absoluten Ausnahmefisch von 115 cm und ca. 16 kg landen. Nach einem schnellen Foto setzte Henrik das große Weibchen schonend wieder zurück.


Henrik mit seinem Ausnahmefisch von ca. 16 kg, den er am Beat C2 landen konnte.

Auch Peter Gran landete zwei weitere Fische. Diesmal war es ein Fisch von 64 cm am Beat C2 und ein Grilse von 61 cm am Beat BS1. Beide Fische setzte er schonend wieder zurück. Henrik Mortensen landete zwei weitere Fische von 61 und 67 cm am Beat BS2, die er beide schonend wieder zurücksetzte. Auch seine Frau Mette war wieder erfolgreich und landete einen Grilse von 65 cm und ca. 2,5 kg am Beat C2. Auch Sie setzte Ihren Fisch schonend wieder zurück.


Mette mit Ihrem Grilse, den Sie am Beat C2 landen konnte.

Auch Thies konnte in der Zwischenzeit ein paar schöne Fische landen. Darunter auch ein Lachs von 80 cm und ca. 5,0 kg, den er am Beat B2 mit der Einhandrute und der Riffling Hitch Technik fangen konnte.


Ein schöner Fisch, den Thies mit der Einhandrute am Beat B2 fangen konnte.

Auch Jonah Finkelstein besuchte in diesem Jahr wieder die Strecken des NFC an der Gaula und fing zwei Grilse von 54 cm und 64 cm. Beide Fische landete er am Beat E2 und setzte sie auch schonend wieder zurück.
Tobias Cordes landete seinen ersten Gaula Lachs am Beat E2. Nachdem er während der Woche schon ein paar Bisse hatte blieb dieser Grilse von 59 cm und ca. 2,0 kg hängen. Tobias setzte den Fisch schonend wieder zurück.
Rene Didßun nutzte den gestiegenen Wasserstand und landete ein schönes Lachsmännchen von 97 cm und ca. 9 kg am Beat BS2. Auch Rene setzte seinen Fisch schonend wieder zurück.


Renes Fisch von 97 cm trug schon kräftige Herbstfarben.

Sven Oliver Spethmann landete auch einen schönen Lachs von 75 cm und ca. 4 kg am Beat E2. Sein Fisch war noch ziemlich blank. Sven Oliver setzte seinen Fisch ebenfalls nach einem schnellen Foto schonend wieder zurück.


Sven Oliver mit seinem Lachs von ca. 4 kg vom Beat E2.

Nach seinem Grilse vom Beat E2 war es jetzt ein richtig guter Fisch, den Tobias Cordes am Beat E1A landen konnte. Sein Fisch war 100 cm lang und wog ca. 10kg. Auch Tobias setzte seinen Fisch schonend wieder zurück.


Ein gelungener Abschluss für Tobi. Im ersten Lachsurlaub gleich einen Fisch von 10 kg zu fangen, das passiert auch nicht jedem.

Auch Thies konnte noch zwei Grilse am Beat A1 landen.
Die letzten Fische der Saison fing dann Henrik Mortensen unter anderem in der Bua mit der Trockenfliege. Auch wenn es „nur“ Grilse waren, machen diese Fänge Hoffnung auf eine spannende Trockenfliegenfischerei im nächsten Jahr in der Bua.


Ein Grilse nahm Henriks Trockenfliege in einer der vielen kleinen Pockets der Bua.

Wie dieser Fänge trotz schwieriger Verhältnisse zeigen, kann an der Gaula der August recht erfolgreich sein. Sie können eine Woche Fischerei im August in den exklusiven Rotationsstrecken bereits ab 1.240 Euro über den International Flyfishers Club buchen!